• Unsere Kanzlei ist ausschließlich im Bereich des Zivilrechts tätig,Mandate in Strafrechtssachen werden nicht bzw. nur dann übernommen, wenn sie in einem inneren Zusammenhang mit einer Zivilrechtssache, wie zum Beispiel einer Gewerbesache oder einem Verkehrsunfall, stehen.
  • Die Tätigkeitsschwerpunkte sind im Bereich des Zivilrechts folgende:
    • Familien-, Ehe- und Scheidungsrecht
    • Liegenschafts- und Immobilienrecht
    • Mietrecht
    • Allgemeines Zivilrecht
  • Darüber hinaus sind wir natürlich im Wirtschaftsrecht tätig, betreuen Klienten auch zum Beispiel im Rahmen von Verkehrsunfällen oder Arbeitsrechtsstreitigkeiten, Produkthaftungs- oder Gewährleistungsfällen.
  • In den letzten Jahren hat sich der Schwerpunkt der Kanzlei immer mehr in das Familien-, Ehe- und Scheidungsrecht verlagert. Dabei gehen wir in unserer Kanzlei insofern einen neuen Weg, als wir versuchen - gerade im Bereich des Familienrechts -Konflikte nicht mehr in der traditionellen Art und Weise über das Gericht zu lösen, sondern verfolgen wir alternative Konfliktlösungsmodelle wie die Mediation, oder das so genannte "Collaborative Law Verfahren". Es hat sich gezeigt, dass für alle beteiligten Parteien außergerichtliche Konfliktlösungen jedenfalls immer einer gerichtlichen Lösung vorzuziehen sind, wobei Voraussetzung einer solchen Konfliktlösung natürlich die ist, dass beide Parteien bereit sind, an einer einvernehmlichen Lösung mitzuarbeiten.
  • Nach einem jahrelangen gerichtlichen Streit gibt es zwar nominell einen Sieger und einen Besiegten, im Endeffekt aber gibt es, wie die Erfahrung zeigt, nur Verlierer. Dies vor allem, wenn man bedenkt, was ein jahrelanger, gerichtlicher Streit kostet, wie viel Zeit dafür verwendet werden muss und wie viele Nerven dabei verschlissen werden. Es ist ein unproduktives Streiten um Positionen, während bei anderen Konfliktlösungen, wie in der Mediation oder im Collaborative Law, konstruktive, zukunftsorientierte Lösungen gefunden werden, die beide Parteien als Basis für ihr zukünftiges Leben akzeptieren können.
  • Im Jahr 2005 wurde in Österreich durch die Anwaltliche Vereinigung für Mediation (AVM) ein neues, außergerichtliches Konfliktlösungsmodell eingeführt, das in den USA und in Kanada bereits erfolgreich Fuß gefasst hat und unter dem Namen "Collaborative Law" bekannt wurde und jetzt auch in Österreich mit Erfolg beworben wird. Dieses Verfahren beruht auf ähnlichen Konzepten wie die Mediation, unterscheidet sich aber hauptsächlich dadurch, dass es keinen neutralen Mediator gibt, sondern der Anwalt immer Vertreter seiner Partei bleibt, die Parteien und Anwälte sich aber verpflichten - unter Anwendung der von den Anwälten erlernten Fähigkeiten des Konfliktmanagements - außergerichtlich eine Streitbeilegung zu versuchen. Für den Fall, dass diese außergerichtliche Streitbeilegung, aus welchem Grunde immer, scheitert, dürfen dann allerdings die im Collaborative Law Verfahren beteiligten Anwälte bei Gericht nicht mehr vertreten. Dies erzeugt einen zusätzlichen Druck auf die Parteien, zu einer außergerichtlichen Lösung zu kommen.
  • Wir können nur allen Klienten nahelegen, vor dem Weg zu Gericht jedenfalls zu versuchen, die Streitigkeit, welcher Art auch immer sie sei, außergerichtlich zu bereinigen, da dies in der Regel mit bedeutend weniger Geldaufwand, einer enormen Zeitersparnis und weniger persönlichen Verletzungen verbunden ist.
  • Sollte ein(e) Klient(in) einmal ein Problem haben, das nicht in unsere Schwerpunktskala passt, werden wir sie oder ihn gerne an einen Spezialisten weiter verweisen.